RITTER OHNE GRENZEN
Ritter ohne Grenzen, du, der du keine Ängste kennst, schenke ihr ein Stück deines Herzens, damit sie es immer bei sich tragen kann, wohin sie auch geht. Du, der du keine Hindernisse kennst und für die Freiheit anderer kämpfst, lass dich nicht von ihren Bitten zum Bleiben abhalten, sondern gehe weiter deinen Weg und folge deinem Ruf. Es ist ein ferner, wilder Schrei, der dein Herz erzittern lässt. Leidenschaft, wahre Leidenschaft, die alle Menschen gleichermaßen vereint. Sorge dich nicht, wenn nicht alles nach Plan läuft, freie Geister können selbst die Hölle besiegen, so wie sie ihren mächtigsten Feind besiegen. Und in all der Verzweiflung hörst du ihren Ruf, ihre Bitte, sie zu erreichen und in deine Schlachten mitzunehmen.
Ritter ohne Grenzen, du, der du keine Barrieren kennst, gib ihr ein Stück deiner reinen Seele, damit sie sich in einen Mantel der Glückseligkeit hüllen und dich stets an ihrer Seite tragen kann. Du, der du in dieser Welt keine Dankbarkeit kennst und für die Ehre anderer kämpfst, zögere nicht vor ihrem sanften Gewissen, sondern lausche deiner Stimme. Es ist ein Flüstern aus der Ferne, subtil, unmerklich, dass ihre Seele erzittern lässt. Gib angesichts von Hindernissen nicht auf; Helden werden nicht durch Zufall geboren, sondern durch ihren angeborenen Mut, niemals aufzugeben, selbst angesichts des Feindes. Und spüre in all deiner Einsamkeit ihren wilden Herzschlag, ihre Sehnsucht, dich zu erreichen und mit dir durch die Hölle zu gehen.
Vor ihr schwindet dein heldenhaftes Selbst, du wirst verletzlich und sanft wie eine silberne Wolke. Vor ihr legst du dein Kampfschild und dein feuriges Schwert nieder, wirst gezähmt und empfindsam wie ein zartes Blütenblatt. Vor ihr verklingt dein Schlachtruf, beruhigt sich, wird zu einem sanften, friedliches Seufzen, eine Melodie voller Mitgefühl. Und während ihre Hände dein Gesicht streicheln und deine Tränen trocknen, spürst du das Bedürfnis, sie festzuhalten, während das Blut in deinen Adern weiterkocht wie ein Vulkan kurz vor dem Ausbruch. Und als sie in deine Augen blickt, sieht sie ein anderes Licht, lebendiger, glühender; es ist pure Leidenschaft, verwandelt in einen Akt des Heldentums. Und als sie deine Lippen berührt, spürt sie einen anderen, unermesslicheren Schauer, einen unwiderstehlichen Rausch – den Beweis, dass die Liebe jede Herausforderung meistern kann. Du gibst dich jeder ihrer ungewohnten und unerbittlichen Gesten hin. Du willst sie fest an dich drücken, sie umarmen und ihr überallhin folgen. Du legst den Schleier deines Stolzes ab; deine eisernen Muskeln haben schon zu viele Niederlagen, zu viele Schlachten erlitten. Deine Zerbrechlichkeit macht dich nicht schwach, sondern menschlicher. Und sie wird dich immer daran erinnern, in ihrer Gegenwart wie in ihrer Abwesenheit.
Und als du ihren Ruf
aus der Ferne hörst, vom höchsten Berg eines Tals, blickst du zum Horizont, der
sich in einem prächtigen Himmel verliert. Dein Körper entfaltet sich in all
seiner Schönheit, gepanzert mit glänzendem Stahl. Dein Haar weht im Wind, doch
du hast keine Zeit aufzugeben und dich in quälenden Gedanken und unstillbaren
Sehnsüchten nach einem fernen Tag zu verlieren. Dein Pferd bäumt sich auf,
wütend und voller Inbrunst, während du dein Schwert gen Himmel hebst. Es ist
Zeit aufzubrechen, der Vergangenheit den Rücken zu kehren und deinen Weg fortzusetzen.
Dein Herz wankt nicht, was vor dir ruft sei dein Gelübde.
Und so reitest du dem
Morgen entgegen und dein Name wird Teil einer Geschichte sein, die die Zeit
nicht zu tilgen vermag. R.R.

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